Operation Leakspin will Infos besser verbreiten

Internet & Webdienste In den Kreisen der Wikileaks-Anhänger trägt man sich mit Gedanken, die eingeschlagene Strategie zu überdenken und einen anderen Weg einzuschlagen. Offenbar möchte man von DDoS-Angriffen Abstand nehmen. Vielmehr ist aktuell die Rede von Angriffen mit Informationen, die unterschiedlich verbreitet werden sollen. Unter anderem will man bisher noch unbekannte Dokumente zusammenfassen und diese der Öffentlichkeit beispielsweise über YouTube zur Verfügung stellen. Den zugehörigen Flyer zu dieser Aktion hat das Online-Portal 'Boingboing' veröffentlicht.

Diese Ziele werden unter dem Namen "Operation Leakspin" verfolgt. Ein entscheidender Grund, warum es zu diesem Umdenken gekommen ist, soll die Verhaftung eines 16-Jährigen in den Niederlanden spielen. Der Jugendliche habe sich an den DDoS-Angriffen gegen die Webseiten von bekannten Finanzunternehmen beteiligt, heißt es von offizieller Seite.

Daher ruft die Gruppe Anonymous nun dazu auf, die Informationen aus den Cablegate-Veröffentlichungen möglichst breit im Internet zu streuen.
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