Android-Chef Andy Rubin lobt Apples Strategie

Handys & Smartphones Der Wettbewerb zwischen Android und iOS galt bislang als Kampf zweier Systeme: Google setzt auf Offenheit, Apple dagegen auf absolute Kontrolle. Googles Vice President Andy Rubin, der für Android verantwortlich ist, bezeichnete iOS dennoch als "ziemlich offen".
Im Rahmen der Podiumsdiskussion "D - Dive Into Mobile" erklärte er, dass es die Entwickler von iOS-Apps inzwischen ziemlich leicht haben, ihre Software durch den Genehmigungsprozess von Apple zu schleusen. Statt auf Konfrontationskurs zu gehen, wie es beispielsweise Steve Jobs bei der Vorstellung der letzten Quartalsergebnisse tat, fand Rubin einige versöhnliche Worte über den Kontrahenten.

Demnach seien Apple-Produkte robust, solide und bieten eine gute Erfahrung für den Nutzer. Zudem konzentriert sich Apple in der letzten Zeit sehr stark auf ein anderes Spektrum des Ökosystems, in dem es um Dienste, App Stores, Book Stores und iTunes geht. Rubin erwähnte explizit den App Store für den Mac. "Wenn man in diesen Bereich vorstößt, ergeben sich viele neue Möglichkeiten", sagte Rubin. "Wenn Android der Rasierer ist, sind die Klingen die Dienste."

Laut dem Google-Manager ist das mobile Betriebssystem inzwischen sogar profitabel. Zwar gestand er ein, dass Android bei einem Startup nicht überlebt hätte, da das Projekt zu teuer gewesen wäre, doch inzwischen würde Android als eigenständiges Produkt genug Geld in die Kassen spülen, um sich auszuzahlen.
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