USA: WLAN-Pflicht für öffentliche Einrichtungen

Recht, Politik & EU In den USA könnte die Ausstattung öffentlicher Gebäude mit WLANs und Femtozellen bald gesetzlich vorgeschrieben sein. Einen entsprechenden Gesetzentwurf brachten zwei Senatoren am Freitag ein. Die Regelung soll vorschreiben, dass die Bereitstellung von drahtlosen Internetzugängen ein Bestandteil der Planung von Neubauten sein muss. Alle bestehenden Gebäude sollen außerdem bis zum Jahr 2014 mit öffentlichen Access Points ausgestattet werden.

Die Finanzierung dessen wird sich im Etat des Federal Buildings Funds, der die staatlichen Immobilien verwaltet, schätzungsweise mit 15 Millionen Dollar niederschlagen, berichtete das Magazin 'The Hall'. Die Senatoren Olympia Snowe (Republikaner) und Mark Warner (Demokraten) sehen für ein solches Projekt verschiedene Gründe.

Zum einen soll auf diesem Weg eine generell bessere Abdeckung des Landes mit Zugangspunkten zum Internet sichergestellt werden. Außerdem würden die Netze der Mobilfunkbetreiber so entlastet. Die Infrastrukturen waren zumeist nicht auf den Ansturm der Nutzer vorbereitet und laufen schon längst an ihren Kapazitätsgrenzen.

Angesichts dessen, dass 60 Prozent der mobilen Datennutzung und 40 Prozent der Handy-Gespräche aus Gebäuden heraus durchgeführt werden, könnte das Vorhaben hier deutliche Verbesserungen bringen. Dies gilt umso mehr, da immer mehr Angestellte der US-Bundesbehörden bei ihrer Tätigkeit auf mobile Endgeräte angewiesen sind, hieß es.
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