Oracle zeigt schnelle SPARC-Server für die Cloud

Server Der Software-Konzern Oracle hat mit der SPARC Enterprise M eine neue Server-Familie vorgestellt, die aus den SPARC-Serien des übernommenen Sun Microsystems hervorgegangen ist. Die Systeme sind in erster Linie darauf ausgelegt, große Datenbanken von Cloud Computing-Anwendungen zu beherbergen. Für eine möglichst gute Performance soll dabei der neue Prozessor SPAR64 VII+ sorgen, der von Fujitsu hergestellt wird.

Dieser verspricht im Vergleich zu seinem Vorgänger SPAR64 VII mehr Rechenleistung und schnellere Speicherzugriffe. Die 16 Kerne der Chips sind mit bis zu 3 Gigahertz getaktet und verfügen über 12 Megabyte L2-Cache.

Mehrere SPARC Enterprise M-Systeme können über die schnellen Infiniband-Verbindungen zu Clustern zusammengeschlossen werden. Ein solcher Verbund aus 27 Servern bringt es nach Angaben Oracles auf 30,2 Millionen Datenbank-Operationen pro Sekunde. Das ist deutlich mehr, als die Konkurrenz derzeit mit vergleichbaren Konfigurationen zu bieten hat.

Die enge Verzahnung von Suns Entwickler-Teams für die Hardware und das auf den Maschinen eingesetzte Solaris-Betriebssystem mit den Datenbank-Programmierern bei Oracle schlägt sich so zunehmend in gut zusammenspielenden, leistungsfähigen Produkten nieder.
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