IBM: Großer Schritt hin zu Lichtleitern in Chips

Forschung & Wissenschaft Forscher des IT-Konzerns IBM sind bei der Entwicklung von optischen Leitern auf Transistorebene einen weiteren Schritt vorangekommen. Das berichtet das US-Magazin 'InfoWorld'. In den Laboren von Big Blue wurde die Technologie namens "CMOS Integrated Silicon Nanophotonics" entwickelt. Bei dieser werden elektronische und optische Bauelemente auf einem Die miteinander integriert. Die elektrischen Signale der Transistoren können so sofort in Lichtimpulse umgewandelt und zu anderen Komponenten geschickt werden.

Die Datenübertragung zwischen Halbleiterkomponenten soll durch die Technologie deutlich beschleunigt werden. IBM sieht sie als eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung von Supercomputern, die die tausendfache Leistung der heutigen Modelle bringen. Mehrere Forscherteams haben sich die Entwicklung dieser Exascale-Maschinen bis zum Jahr 2018 zum Ziel gesetzt.

Diese Rechner werden Daten so schnell verarbeiten können, dass entsprechend hohe Bandbreiten bei den Verbindungen zwischen Prozessoren und Speicherkomponenten benötigt werden. Selbst optimierte Formen der heute eingesetzten Leiter würden hier zum Flaschenhals.

Ein Vorteil der aktuell von IBM erforschten Technologie: Sie kann in gewöhnlichen Chip-Fertigungsanlagen produziert werden, ohne, dass zusätzliche Werkzeuge hinzugefügt werden müssen. Aktuell arbeiten die Forscher auf 130-Nanometer-Basis, allerdings wird man wohl bald deutlich unter die 100-Nanometer-Marke kommen.
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