Internationaler Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer

Personen aus der Wirtschaft Der Wikileaks-Gründer Julian Assange wird jetzt mit einem internationalen Haftbefehl gesucht. Interpol fahndet nach ihm, weil er sich für die in Schweden erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe verantworten soll, meldet die Behörde.
Mitte November hatte ein Gericht in Stockholm Haftbefehl gegen Assange erlassen, da er zwei Frauen sexuell belästigt und vergewaltigt haben soll. Damit wird der Gründer der umstrittenen Whistleblower-Plattform Wikileaks dazu bewegt, eine Aussage zu den Vorwürfen zu machen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Er selbst streitet die Anschuldigungen ab und sprach von einer Schmutzkampagne gegen ihn und Wikileaks.

Bereits im Oktober verlor Assange seine schwedische Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis. Sein Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt. Zuletzt hatte er sich im Schweizer Fernsehen geäußert und erwägt, politisches Asyl zu beantragen. Es sei das einzige westliche Land, in dem er sich mit Wikileaks sicher fühle. Das US-Verteidigungsministerium soll den Wikileaks-Mitarbeitern aufgrund der veröffentlichten Kriegsprotokolle gedroht haben.

Der internationale Haftbefehl gegen Assange kommt kurz nach der Veröffentlichung von über 250.000 US-Botschaftsberichten. Darin kann man nachlesen, dass die US-Außenministerin Hillary Clinton die US-Vertreter im Ausland zur Spionage aufgerufen hat. In einem Interview mit dem US-Magazin 'Time' forderte Assange ihren Rücktritt, da sie damit gegen internationale Vereinbarungen verstoßen hat.
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