Google darf 50.000 vergriffene Bücher digitalisieren

Wirtschaft & Firmen Google hat mit dem französischen Verlag Hachette Livre eine Vereinbarung im Hinblick auf die Digitalisierung von vergriffenen Büchern getroffen. Dabei handelt es sich um 40.000 bis 50.000 französische Bücher. Den offiziellen Angaben der beiden Unternehmen zufolge, wird Hachette Livre auch in Zukunft die Rechte an den Werken behalten. Zudem wird der Verlag bestimmen, welche Bücher von Google digitalisiert und zu welchem Preis diese verkauft werden dürfen, schreibt die 'Financial Times'.

Google selbst will an den Verkäufen der angesprochenen Inhalte über die hauseigene Plattform Books an diesem Vorhaben verdienen. Den Vorstellungen von Google zufolge wird diese Vereinbarung als Vorlage für vergleichbare Projekte mit anderen Verlagshäusern dienen.

Von einem Pariser Landgericht wurde der US-amerikanische Internetzkonzern im Dezember des vergangenen Jahres verurteilt, da Google in den letzten sechs Jahren über zwölf Millionen Werke ohne Einverständnis der Verlage eingescannt haben soll. An die betroffenen Verlage soll das Unternehmen, welches Berufung gegen dieses Urteil eingelegt hat, aus diesem Grund rund 300.000 Euro bezahlen.

Die Mitte dieser Woche getroffene Vereinbarung mit dem französischen Verlag Hachette Livre habe keinen Einfluss auf das noch laufende Gerichtsverfahren, heißt es von offizieller Seite.
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