FH Aachen: Forscher zeigen WLAN-Isolationswand

Forschung & Wissenschaft Forschern der 'FH Aachen' war es möglich, eine WLAN-Isolationswand zu entwickeln. Ihren Angaben zufolge lassen sich damit Gebäude vor äußeren funktechnischen Einflüssen schützen. Die Daten könne mit dieser Technologie angeblich störungsfrei empfangen werden. Infolgedessen soll auch die Übertragung von Daten in Büroräumen deutlich schneller vonstattengehen. Der Projektleiter Holger Heuerman hat sich zu den technischen Gegebenheiten etwas näher geäußert. Grundsätzlich handelt es sich bei der WLAN-Isolationswand um eine Betonwand.

Hinzu kommt eine Struktur aus Empfangsantennen, die aus schlecht leitenden Metallen gebaut wird. Wellen, die von dem WLAN-Zugangspunkt ausgehen, werden auf diese Weise absorbiert. Die Energie wird ferner in Form von kaum spürbarer Wärme an die Betonwand abgegeben.

Die WLAN-Isolationswand könnte beispielsweise großen Rechnerräumen zu Gute kommen, in denen mit umfangreichen und vertraulichen Daten gearbeitet wird. Wie bereits angesprochen lassen sich die Daten über den Funkkanal störungsfrei empfangen.

Der Praxiseinsatz der Isolationswand ist bereits geplant. In Kooperation mit dem Fertigteilwerk Gladbeck der Bauunternehmung Züblin sollen erste Bürogebäude entstehen, in denen die Wand zum Einsatz kommt.

Den Angaben der Forscher zufolge ist der Einbau der Betonwände nur im Neubau möglich. Später sollen auch private WLAN-Nutzer von dieser Entwicklung profitieren und ihre Netzwerke nach außen abschirmen können.
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