KIN: Microsofts Messaging-Handys kommen wieder

Windows Phone Microsoft und der US-Mobilfunkanbieter Verizon wollen offenbar noch in diesem Jahr die als gescheitert betrachteten Messaging-Handys der "KIN"-Reihe wieder in den Handel bringen. Gegenüber den vor einigen Monaten nur für wenige Wochen verfügbaren Modellen KIN One und KIN Two soll sich bei den neuen Modellen, die jeweils KIN ONEm und KIN TWOm genannt werden, in Sachen Software einiges ändern, berichtet 'Engadget'. Die Hardware bleibt scheinbar unverändert.

Wurden die Geräte beim ersten Start noch mit überteuerten Datenverträgen verkauft, sollen sie nun vollkommen unabhängig angeboten werden. Dadurch wird allerdings auch der Funktionsumfang eingeschränkt. Die Social-Networking-Funktionen und der unbegrenzte Bilderupload sind nun wohl nicht mehr möglich.

Dem Vernehmen nach kann die integrierte Zune-Musikfunktion aber über WLAN weiterhin genutzt werden. Aus einem Dokument von Verizon geht hervor, dass die KIN-Handys noch im vierten Quartal 2010 wieder in die Läden des Netzbetreibers kommen sollen.

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Offenbar sollen nun die E-Mail-, Messaging- und Kalenderfunktionen in den Mittelpunkt rücken. Die Zielgruppe sind weiterhin Teenager und junge Erwachsene, heißt es. Möglicherweise wollen Verizon und der Hardware-Lieferant Sharp mit der Neueinführung der KIN-Telefone nur die Lager endgültig räumen, um so die entstandenen Verluste zu verringern.

Microsoft und Verizon hatten die KIN-Handys im Mai mit großen Werbeaufwand auf den Markt gebracht, sie aber wegen mangelnden Erfolgs nur zwei Monate später wieder vom Markt genommen. Ursprünglich sollten sie im Herbst auch in Europa auf den Markt kommen. Ob nun wieder eine Einführung hierzulande geplant ist, ist noch offen.
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