Wikileaks: Assange prüft Asylantrag in der Schweiz

Personen aus der Wirtschaft Juilian Assange, Mitbegründer und Sprecher der Whistleblower-Plattform Wikileaks, zieht es in Erwägung, in der Schweiz um politisches Asyl zu bitten. Das erklärte er in einem Interview mit dem Fernsehsender 'Télévision Suisse Romande'. Assange hält sich derzeit auf Einladung des Genfer Presseclubs in der Schweiz auf und hielt vor diesem einen Vortrag über die Arbeit seiner Organisation.

Zuvor hatte der Wikilekas-Sprecher versucht, eine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden zu erhalten. Dieses Vorhaben ist aber erst einmal gescheitert. Hintergrund sind andauernde Ermittlungen wegen des Vorwurfs auf sexuelle Belästigung.

Auch Kuba und Island kämen laut Assange als Rückzugsorte in Frage. Allerdings habe die kubanische Regierung ihr Angebot mit der Bedingung verknüpft, dass Wikileaks keine Dokumente von kubanischen Behörden veröffentlicht. Eine solche Zusage wäre für die Organisation aber wohl nicht tragbar.

Ein Umzug Assanges in die Schweiz wäre wohl auch damit verbunden, dass ein Teil der Infrastruktur von Wikileaks in das Land verlegt wird. Aktuell wird die Seite im Wesentlichen bei schwedischen Webhostern betrieben.
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