Neue Schwachstelle im Internet Explorer entdeckt

Sicherheitslücken In allen Versionen des Internet Explorers, abgesehen von der Betaversion des Microsoft-Browsers in der Version 9, wurde eine Sicherheitslücke entdeckt. Nähere Informationen dazu gehen aus einem 'Security Advisory' hervor. Die angesprochene Schwachstelle wurde offenbar bereits aktiv angegriffen. Wie aus dem Security Advisory hervorgeht, wurde Schadcode über eine Webseite in Umlauf gebracht. Diese Bedrohung soll vorerst jedoch nicht mehr bestehen, da die Webseite abgeschaltet werden konnte.

Den Beobachtungen und Einschätzungen von Microsoft selbst zufolge sollen gegenwärtig keine weiteren Attacken mehr stattfinden. Grundsätzlich könnte ein Angreifer durch das erfolgreiche Ausnutzen der Schwachstelle Schadcode auf die Systeme der Opfer einschleusen und diese möglicherweise übernehmen.

In der veröffentlichten Mitteilung gehen die Entwickler von Microsoft auch darauf ein, wie sich die Angriffe und die damit verbundenen Auswirkungen eingrenzen lassen. Dazu gehören beispielsweise die Data Execution Prevention (DEP) und der Protected Mode des Internet Explorers. Abgesehen davon werden die Anwender dazu aufgerufen, Vorsicht beim Öffnen von Links aus unbekannten Quellen walten zu lassen.

Mit der Arbeit an einem Patch ist man im Hause Microsoft bereits beschäftigt. Wann dieser zur Verfügung stehen wird, ist gegenwärtig allerdings unklar. Außerhalb eines Patchdays soll das Update für die verschiedenen Versionen des Internet Explorers jedenfalls nicht erscheinen.
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