Xbox 360: Indie-Entwickler fühlen sich benachteiligt

Xbox 360 Im Zuge der Auslieferung des neuen Dashboard-Updates für die Xbox 360 hat Microsoft für Aufregung unter den unabhängigen Spieleentwicklern gesorgt. Indie-Entwickler würden nun benachteiligt, heißt es vielfach.

Der Grund für die Beschwerden von kleinen, unabhängigen Entwicklern liegt in einer Neuordnung der Menüs im Online-Spiele-Markt der Xbox 360. Der so genannte Xbox Live Indie Games Store wurde im Zuge des Updates in die Unterkategorie für spezielle Titel verbannt, so dass die Spiele der Indie-Entwickler praktisch kaum noch Aufmerksamkeit abbekommen, berichtet 'CVG'.


Die Entwickler fühlen sich dadurch benachteiligt, weil nun kaum noch Anreize für die Arbeit an Titeln unabhängiger Anbieter bestehen. Es sei unklar, ob Microsoft überhaupt noch Interesse an Indie-Spielen habe, würden diese doch nunmehr nicht mehr wie alle anderen Spiele behandelt.

Microsoft hat sich zu dem Thema bisher noch nicht geäußert. Die unabhängigen Entwickler sehen in der Umstrukturierung jedoch einen Beleg dafür, dass die Redmonder den Xbox Live Indie Games Store allmählich verschwinden lassen wollen.
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Irgendwie erinnert mich das an "Die Browserauswahl ist nicht zufällig genug". Meine Güte, wer nach Indie-Spielen sucht, der wird sie finden - egal ob nun ein Klick mehr notwendig ist. So ein Gezeter, obwohl sich eigentlich nichts geändert hat.
 
@web189: Vielleicht sucht man nicht speziell nach Indie-Games sondern stöbert einfach nur? Je tiefer die Kategorie dann versteckt ist, desto seltener wird dort jemand landen. Das hat auch nichts mit Browserwahl oder sonst was zu tun, Microsoft lässt damit einfach ein wichtiges Stück "Xbox Kultur" sterben. Es ist einfach schade drum.
 
@master_jazz: Inwiefern stirbt denn irgendetwas? Ich bin der letzte,der etwas gegen Indie-Games hat. Im Gegenteil - ich weiß diese wirklich zu schätzen. Ich halte es aber für überflüssig sich aufzuregen, weil man nun einen Menüpunkt weiter entfernt ist. Da schwingt immer ein wenig Misstrauen gegenüber der Intelligenz des Nutzers mit. Wer durch sein Angebot überzeugen kann, dem schadet auch dieser eine Klick mehr nicht. Zumal es der Übersicht halber irgendwann notwendig wird, einige Punkte in Untermenüs zu verschieben. Ich selbst habe keine Konsole und weiß daher nicht, wie angebracht es in diesem Fall war. Ich finde es nur lächerlich sich aufzuregen, weil man eine Menüebene tiefer gerutscht ist. Ist ja nicht so, als würden Indie-Games komplett entfernt werden (was ich wirklich betrauern würde).
 
@web189: Nach deiner Logik ist ein Laden in der Innenstadt also nicht im Vorteil gegenüber einem Laden irgendwo am Stadtrand? - Die Mieten implizieren da aber etwas anderes. Es macht durchaus einen Unterschied finde ich, natürlich könnte man auch einen Menüpunkt tiefer gehen, aber wenn man halt nicht gezielt danach sucht (durch die Innenstadt schlendern) findet man es auch nicht unbedingt. Willst man z.B. nur irgendein Spiel kaufen stöbert man etwas rum, und das erste was einem zusagt wird gekauft. Je tiefer deine Kategorie nun eingeordnet ist, desto geringer die Wahrscheinlichkeit das nicht vorher schon ein Spiel eines Publishers in einer höheren Kategorie die Aufmerksamkeit des Spielers auf sich gelenkt hat. Natürlich werden Leute die gezielt nach Indie-Games suchen immer noch fündig, aber Leute die einfach nur stöbern werden wohl nicht in so tiefe Kategorien vorstoßen.
 
Würde mich freuen, wenn der Indie Games Market mal in Österreich zugänglich wäre. Schade drum...


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