EU steckt Millionen in Symbian-Weiterentwicklung

Recht, Politik & EU Während verschiedene große Handy-Hersteller das Betriebssystem Symbian bereits abgeschrieben haben, sieht die EU dieses als wichtig für die Entwicklung mobiler Anwendungen in Europa an. Deshalb wird die Weiterentwicklung massiv gefördert. 22 Millionen Dollar sollen insgesamt investiert werden - die Hälfte des Betrages wird von der EU-Kommission bereitgestellt. Das Geld fließt in ein Entwicklungsprojekt namens "SYMBEOSE" (Symbian - Embedded Operating System for Europe).

Im Rahmen dessen sollen verschiedene Unterprojekte angestoßen werden, um Symbian zu modernisieren. Dies betrifft eine ganze Reihe von Baustellen: Die Energieeffizienz etwa oder eine bessere Unterstützung von Mehrkernprozessoren.

An SYMBEOSE werden 24 Unternehmen und Organisationen aus acht europäischen Ländern mitwirken, darunter Hersteller von Handys und Unterhaltungselektronik, Software-Häuser. Mobilfunkfirmen und Universitäten. Von diesen wird auch die zweite Hälfte der Investitionen aufgebracht.

Das Festhalten an dem veralteten Smartphone-Betriebssystem ist eine klar politische Entscheidung. Europa will sich in einem so wichtigen Segment des ITK-Marktes nicht abhängig machen. Stattdessen soll das Einsatzgebiet von Symbian über Handys hinaus auch in verschiedene Embedded-Bereiche ausgedehnt werden.
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