Nicht gebrauchter Ex-Angestellter verklagt Seagate

Wirtschaft & Firmen Der Festplatten-Hersteller Seagate ist mit einer recht ungewöhnlichen Klage konfrontiert. Ein Ex-Angestellter wirft der Firma vor, dass er eingestellt, aber eigentlich gar nicht gebraucht wurde. Der Kläger, Chandramouli Vaidyanathan, stieß im Februar 2008 zu dem Unternehmen. Dafür gab er einen guten Posten bei seinem früheren Arbeitgeber in Texas auf. Seine Aufgabe sollte im so genannten Yield Engineering liegen, also der Optimierung der Ausbeute bei der Massenfertigung von Halbleiter-Komponenten.

Es stellte sich jedoch heraus, dass Vaidyanathan für diese Aufgabe gar nicht gebraucht wurde. Wie in der Klageschrift ausgeführt wird, wäre der Produktionsprozess erst drei Jahre später an einen Punkt gekommen, wo die Fähigkeiten des Klägers benötigt worden wären.

So wurde Vaidyanathan für andere Tätigkeiten abgestellt, für die er aber in der Regel klar überqualifiziert war. Als der Konzern im Zuge der Weltwirtschaftskrise Entlassungen vornahm, erhielt der Kläger schließlich die Kündigung.

Nun wirft er dem Unternehmen vor, dass er unter Vorspiegelung falscher Tatsachen angeheuert und so seine Karriere ruiniert wurde. Er fordert deshalb Schadensersatz in Höhe von 2,7 Millionen Dollar. Seagate weist die Vorwürfe hingegen zurück.
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