Sharp Deutschland-Chef verlässt Firma im Streit

Personen aus der Wirtschaft Frank Bolten ist nicht länger Chef der deutschen Landesniederlassung des japanischen Elektronikkonzerns Sharp. Er habe das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen. "Frank Bolten hat in seiner sechsjährigen Tätigkeit für Sharp sehr viel für das gute Ansehen der Marke Sharp und deren Akzeptanz sowohl beim Fachhandel, der Presse als auch bei den Konsumenten bewirkt. Wir bedauern seine Entscheidung", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

Allerdings dürfte die plötzliche Trennung hinter den Kulissen nicht ganz so harmonisch verlaufen sein, wie es in der offiziellen Mitteilung wirkt. Als Grund für den Abschied Boltens nannte man "unterschiedliche Auffassungen" über die strategische Ausrichtung des Unternehmens.

Es hat also offenbar zwischen dem Manager und der japanischen Konzernspitze Streit darüber gegeben, wie der stetige Fall der Marktanteile bei Unterhaltungselektronik gestoppt werden kann. Einen Nachfolger konnte das Unternehmen noch nicht benennen.
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