Western Digital führte erfolgreichen Preiskampf

Wirtschaft & Firmen Der Festplatten-Hersteller Western Digital konnte seine Verkaufszahlen im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres zwar deutlich steigern, dies ging aber auf Kosten der Gewinne. Das Unternehmen lieferte sich in den letzten Monaten einen heftigen, aber erfolgreichen Preiskampf mit den Konkurrenten. Dadurch steigerte man die Zahl der verkauften Festplatten im Jahresvergleich von 44,1 Millionen auf 50,7 Millionen.

Der Umsatz konnte so um 9 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar verbessert werden. Dafür nahm das Management aber geringere Gewinnmargen in Kauf. So schloss Western Digital seine Bilanzen mit einem Überschuss von 197 Millionen Dollar ab, während vor einem Jahr noch 288 Millionen Dollar ausgewiesen werden konnten.

Insgesamt konnte sich das Unternehmen so an der Spitze des Festplatten-Marktes festsetzen. Allerdings stellt man sich bei Western Digital auf einen sich verändernden Markt ein. Insbesondere bei Festplatten im 2,5-Zoll-Format wird im unteren Preissegment eine sinkende Nachfrage erwartet.

Hintergrund dessen ist das Entstehen eines Massenmarktes für Tablet-Systeme. Diese sind mit Flash-Speicher ausgestattet. Western Digital-Chef John Coyne geht davon aus, dass diese Geräte dafür sorgen werden, dass die Verkaufszahlen von Netbooks und weniger leistungsstarken Notebooks, die in der Regel mit Festplatten bestückt sind, in den kommenden Quartalen um 10 bis 20 Prozent zurückgehen.
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