Investmentfirmen wollen Seagate übernehmen

Wirtschaft & Firmen Der Festplatten-Hersteller steht womöglich vor einer Übernahme. Zwei Finanzinvestoren sollen ein Angebot in Höhe von 7,55 Milliarden Dollar vorgelegt haben. Bei den Interessenten handele es sich um die Firmen TPG Capital und Kohlberg Kravis Roberts, berichtete die Nachrichtenagentur 'Bloomberg'. Diese beruft sich auf Quellen, die Kenntnis über die Verhandlungen haben. Demnach sollen auch weitere Investoren Interesse bekundet haben, sich dem Deal anzuschließen.

Diese werden die beiden Unternehmen wohl auch ins Boot holen müssen. Immerhin können sie derzeit lediglich 4 Milliarden Dollar selbst aufbringen. Seagate hat die Gespräche bestätigt. Allerdings nannte das Unternehmen weder die Namen der Verhandlungspartner noch einen möglichen Kaufpreis.

Dies wäre für Seagate bereits der zweite Buy-out binnen zehn Jahren. Schon im Jahr 2000 hatten Investmentfirmen, darunter Silver Lake Partners und die Texas Pacific Group, die Anteile aufgekauft. Erst zwei Jahre später kehrte der Festplattenhersteller wieder an die Börse zurück.
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