Sony Ericsson: China schuld an schlechtem Absatz

Wirtschaft & Firmen Der Handy-Hersteller Sony Ericsson hat für sein drittes Geschäftsquartal einen Gewinn ausgewiesen, der hinter den Erwartungen zurückblieb. Dies verdeutlicht die anhaltenden Probleme bei der Firma. Die Grundlage für die relativ enttäuschende Bilanz ist ein klarer Rückgang der Absatzzahlen. Das schwedisch-japanische Joint Venture lieferte in den letzten drei Monaten 10,4 Millionen Handys aus, das sind 5 Prozent weniger als im zweiten Quartal.

Unternehmenschef Bert Nordberg machte Engpässe bei den Komponenten-Lieferungen für die sinkenden Verkaufszahlen verantwortlich. "Sony Ericssons allgemeines Geschäft stabilisiert sich", betonte er. Immerhin habe man im dritten Quartal in Folge einen Überschuss vorweisen können.

Dieser betrug 49 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 164 Millionen Euro ausgewiesen. Allerdings hatten die Analysten im Vorfeld wegen des Wachstums des Mobilfunkmarktes und dem steigenden Interesse an Smartphones mit 5 Millionen Euro bis 10 Millionen Euro mehr gerechnet. Der Umsatz sank leicht von 1,62 Milliarden Euro auf 1,6 Milliarden Euro.

Für die Engpässe bei den Komponenten ist nach Ansicht Nordbergs China schuld. Das Land ist der wichtigste Exporteur der so genannten Seltenen Erden. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Erzen, die Bodenschätze beinhalten, die für die Elektronik-Produktion wichtig sind.

Die chinesische Regierung soll bereits Exporte zurückhalten und damit für eine unnötige Knappheit auf dem Weltmarkt sorgen. Das Thema sorgte auch im Rahmen eines diplomatischen Disputs zwischen China und Japan für Aufmerksamkeit.

Die Strategie, sich auf höherpreisige Smartphones zu konzentrieren, geht laut Nordberg hingegen auf. Diese Geräteklasse trage inzwischen schon zu über 50 Prozent des Umsatzes bei. Der Firmenchef definierte für sein Unternehmen das Ziel, zur Nummer 1 der Hersteller von Android-Handys werden zu wollen.
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