AMD schreibt weiter rote Zahlen, Umsatz gestiegen

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller AMD hat seine Ergebnisse des dritten Quartals veröffentlicht und schreibt weiterhin rote Zahlen. Im Zeitraum von Juli bis September 2010 wurde ein Verlust in Höhe von 118 Millionen US-Dollar verbucht.
Im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum stellt dies jedoch eine Verbesserung dar. Damals lag der Verlust noch bei 128 Millionen US-Dollar. Der Umsatz konnte um 16 Prozent auf 1,62 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Das Ergebnis wird vor allem durch die Rückzahlung von Schulden belastet, beispielsweise durch die Abgabe von Fertigungsanlagen an GlobalFoundries. Ohne diese Abschreibungen hätte AMD einen Gewinn über 15 US-Cent je Aktie eingefahren.

AMD-Chef Dirk Meyer erklärte, dass die Nachfrage der Konsumenten schwächer gewesen ist als erwartet. Das machte sich vor allem bei den Verkäufen der Notebooks bemerkbar, woraufhin sich AMD gezwungen sah, vor einem Rückgang des Umsatzes zu warnen.

Insgesamt sieht sich AMD in diesem Jahr auf einem positiven Kurs. Nach den ersten neun Monaten des Jahres hat man unterm Strich einen Gewinn von 96 Millionen US-Dollar gemacht. Für das laufende vierte Quartal wird ein Umsatz 1,62 Milliarden US-Dollar erwartet.
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