Angespielt: Medal of Honor - Krieg am Hindukusch

Technischer Nachholbedarf
Wäre Afghanistan kein Krisengebiet, dann wäre es sicherlich eine Reise wert. Das Land hat wunderschöne Landschaften zu bieten, was in "Medal of Honor" auch gut zur Geltung kommt. Vor allem die Missionen bei Sonnenaufgang gefallen durch eine tolle Atmosphäre.

Ich würde ja gerne noch mehr Positives zur technischen Seite von "Medal of Honor" schreiben, doch da hört es auch auf. Zunächst wäre da die künstliche Intelligenz der Gegner. Die virtuellen Taliban können sich zwar hinter Stellungen verschanzen, doch sind keine Objekte zum Verstecken in der Nähe, laufen sie etwas verloren in der Gegend rum oder rennen dem Spieler direkt vor die Flinte.


Hinzu kommen Wegfindungsschwierigkeiten bei den KI-Kameraden, so dass man ihnen ab und zu mal mit einem Schubser weiterhelfen muss. Besonders nervig wird es, wenn man zusammen mit einem virtuellen Kameraden ein Hindernis überwinden muss, dieser aber irgendwo hängengeblieben ist. Nichts gegen eine lineare Spielwelt und Skriptereignisse, aber es sollte doch bitte auch problemlos funktionieren.

Bugs findet man leider an mehreren Stellen im Spiel. Mal rennt man mit Mündungsfeuer vor dem Gewehr rum, obwohl man überhaupt nicht schießt. Ein anderes Mal passen die Soundeffekte nicht zum Geschehen. Doch das sind kleine Schnitzer, die Electronic Arts hoffentlich schnell mit einem Patch aus der Welt schafft.

Beim Thema Sound und Musik haben viele sicherlich etwas Tolles erwartet, nachdem bereits im Vorfeld fest stand, dass die Gruppe Linkin Park ihr Werk "Catalyst" als Titelsong beisteuert. Zwar ist die musikalische Untermalung während der Missionen nicht schlecht, doch es fehlt ein wenig an Dramatik. Von einer Industrie, die inzwischen sehr professionell und mit großen Budgets agiert, erwartet man Besseres.

Die Soundeffekte sind den Entwicklern von Danger Close sehr gut gelungen. Waffen klingen wie sie klingen müssen und Funksprüche sind sehr professionell eingesprochen (auch in der deutschen Version).

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum der Multiplayer-Modus in einer ganz anderen Liga spielt.
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