iPhone-Spieleentwickler ist 400 Mio. Dollar wert

Wirtschaft & Firmen NGMoco, ein Entwicklungs-Studio für iPhone-Spiele, wechselt für bis zu 400 Millionen Dollar den Besitzer. Käufer ist das japanische Unternehmen DeNa, dass sich auf Social Games spezialisiert hat. Die Firma gehörte bisher zum Teil den Mitarbeitern, weitere Anteile lagen bei Investoren, die ihnen Geld zur Verfügung gestellt hatten. Den größten Anteil hatte mit 25 Prozent die Investmentfirma Kleiner Perkins, die ihre Geldspritze von 10 Millionen Dollar nun wohl zehnfach höher zurück erhält.

DeNa wird an die Anteilseigner in einem ersten Schritt 300 Millionen Dollar überweisen. Zusätzliche 100 Millionen Dollar kommen hinzu, wenn bis Ende des kommenden Jahres verschiedene, in dem Kaufvertrag festgeschriebene Ziele erreicht werden.

Die Übernahme von NGMoco durch DeNa dient einem ehrgeizigen Ziel: Das japanische Unternehmen will der weltweit größte Anbieter von Spielen für Smartphones und andere mobile Geräte werden.

Der hohe Kaufpreis sorgte allerdings teilweise für Verwunderung - lassen die niedrigen Preise für NGMoco-Spiele doch auf relativ geringe Umsätze schließen. Doch betrachtet man sich die Entwicklung des Marktes genauer, ergibt sich ein anderes Bild.

Marktforscher prognostizieren, dass das Handelsvolumen sich in dem Segment in den kommenden vier Jahren mehr als verdoppeln wird. Im letzten Jahr wurden noch 640 Millionen Dollar umgesetzt. Bald sollen aber schon Einnahmen im Milliarden-Bereich erzielt werden.
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