Galileo wird dauerhaft ein Zuschussgeschäft

Wirtschaft & Firmen Das europäische Satellitennavigations-Projekt Galileo kommt später und wird längere Zeit Verluste schreiben. Das ist laut einem Bericht der 'Financial Times Deutschland' die aktuelle Einschätzung der Bundesregierung. Zwar sollen im kommenden Jahr die ersten Satelliten in den Orbit geschossen werden, mit einer Fertigstellung des Systems sei aber frühestens 2017 zu rechnen, hieß es. Der Endausbau wäre damit zehn Jahre nach dem ursprünglich anvisierten Termin abgeschlossen.

Bis dahin werden voraussichtlich zusätzliche Kosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bis 1,7 Milliarden Euro entstehen. Doch auch nach der Fertigstellung kommen weitere Kosten auf die EU zu, denn die Einnahmen werden die Betriebskosten lange Zeit nicht decken, so die aktuelle Prognose.

Bisher ging man davon aus, dass die Kosten sich auf 250 Millionen Euro pro Jahr belaufen. Allerdings sind darin die benötigten Gelder für den langfristigen Erhalt der Systeme nicht enthalten. Letztlich wird der europäische Steuerzahler wohl 750 Millionen Euro jährlich zuschießen müssen.

Nach der Investition von 20 Milliarden Euro sollte Galileo nach der Fertigstellung privatwirtschaftlich betrieben werden. Dies ist angesichts dieser Zahlen letztlich wohl nicht möglich.
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