Oracle wird LibreOffice nicht unterstützen

Büroprogramme Der Software-Konzern Oracle wird sich nicht an der Entwicklung von LibreOffice beteiligen und OpenOffice.org als eigenes Projekt weiterführen. Das teilte das Unternehmen mit. OpenOffice.org wurde bisher unter der Schirmherrschaft von Sun Microsystems entwickelt. Nach der Übernahme des Konzerns durch Oracle entschieden sich die Mitglieder der Open Source-Community, nicht unter der Kontrolle des Software-Konzerns arbeiten zu wollen.

Die Weiterentwicklung der Büro-Software soll nun unter dem Namen LibreOffice unter dem Dach der neu gegründeten Document Foundation geschehen. Oracle wurde eingeladen, deren Mitglied zu werden und den Namen OpenOffice.org für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen lehnte dies aber nun ab.

"Mit mehr als 100 Millionen Nutzern ist OpenOffice.org unserer Ansicht nach die fortgeschrittenste und funktionsreichste Open Source-Implementation", erklärte das Unternehmen. Den bisherigen Weg wolle man weitergehen.

Allerdings schlägt Oracle gegenüber den abtrünnigen Entwicklern der Community rund um das Projekt versöhnliche Töne an. "Das Schöne an Open Source ist, dass jeder, der will, sich abspalten kann", hieß es weiter. Man habe das Ziel, die Software und das Open Document Format (ODF) noch weiter zu verbreiten. Wenn die neue Stiftung auf ihre Weise dazu beiträgt, wünsche man ihr alles Gute.

Damit stellt Oracle zwar klar, dass man LibreOffice nicht aktiv unterstützen wird. Andererseits erkennt der Konzern mit der Stellungnahme die Software als offiziellen Fork an.
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