Google-Chef: Das politische System ist schockierend

Recht, Politik & EU Eric Schmidt, der Chef des Suchmaschinenkonzerns Google hat sich für einen hochrangigen Manager ungewohnt kritisch zu dem von Lobbyismus geprägten politischen System geäußert. "Dem durchschnittlichen Amerikaner ist überhaupt nicht klar, wie viele Gesetze von Lobbyisten geschrieben werden," sagte er gegenüber der Zeitung 'The Atlantic'. "Es ist schockierend, wie das System im Augenblick funktioniert."

In der politischen Szene der US-Hauptstadt Washington, D.C., gehe es laut Schmidt in erster Linie darum, einmal erreichte Ämter und Positionen zu sichern. Trotzdem erwartet Schmidt, dass Technologie zukünftig die Art, wie die Regierung arbeitet, deutlich verändern wird.

Das heißt aber nicht automatisch, dass alles demokratischer und transparenter wird. Denn auch Lobbyisten könnten sich die neuen Möglichkeiten zunutze machen. So bestehe die Möglichkeit, dass sie über Handys und andere personengebundenen Geräte verfolgen, welche Papiere welcher Abgeordnete wann liest und entsprechend Strategien für eine noch stärkere Einflussnahme entwickeln.
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