AOL übernimmt Silicon-Valley-Blog TechCrunch

Was gestern noch ein Gerücht war, hat sich nun heute bestätigt. AOL hat den bekannten Technik-Blog TechCrunch aufgekauft und integriert diesen nun in sein Mediennetzwerk. Für die Leser wird sich nichts ändern.

Nun rätselt die Blogger-Szene darüber, wie viel Geld AOL wohl für die Übernahme gezahlt hat. Michael Arrington, Chefredakteur und Gründer von TechCrunch, ist dafür bekannt, Insider-Informationen zu Geschäften im Silicon Valley zu veröffentlichen, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Über seinen eigenen Deal schweigt er sich nun aus.


Die Übernahme wurde auf der aktuell laufenden Konferenz TechCrunch Disrupt verkündet, wo AOL-Chef Tim Armstrong einige Worte beisteuerte. Der Vertrag wurde live auf der Bühne unterzeichnet. Bei AOL freut man sich darüber, mit TechCrunch nun einen weiteren renommierten Blog in das Mediennetzwerk aufnehmen zu können, nachdem vor geraumer Zeit bereits Engadget aufgekauft wurde.

Michael Arrington versprach seinen Lesern, dass er alles daran setzen wird, die Unabhängigkeit von TechCrunch zu bewahren. Man will sich keine Vorschriften machen lassen, über welche Dinge man berichten darf und welche nicht. Auch AOL-kritische Storys wird man nicht außen vor lassen.

AOL-Chef Tim Armstrong versucht sein Unternehmen derzeit vom einen Zugangsanbieter in einen Inhalteanbieter umzuwandeln. Offenbar hat man sehr konkrete Pläne, wie man in dem neuen Geschäftsbereich erfolgreich werden kann. Auch Arrington bestätigte, dass er für AOL eine positive Zukunft sieht.
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Ich würde mich schämen, wenn ich nun mit AOL in Verbindung gebracht werden würde...aber gut, das sehen wohl viele anders.
 
@puffi: joar andere finden aol wohl super dolle. als ich früher aol hatte gabs nur ärger....
 
@puffi: Ach wieso, ich hab mir damals als armer Student aus den tausenden AOL CDs kostenlos Möbel gebaut ;)
 
WTF? AOL gibt es noch?
 
@ElGrande-CG: Zumindest in den USA, hier in DE haben die sich ja zurückgezogen. Haben nen riesen Teil an Mitarbeitern entlassen. Sind glaub 2/3 der 7500 oder so. Wobei ich es unverschämt finde auf der einen Seite die Mitarbeiter rauszuschmeissen und auf der anderen Portale zu kaufen. Und ich glaub unter 10Mio ist hier nix gelaufen.


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