Studie: Apple dominiert die Technik-Schlagzeilen

Wirtschaft & Firmen Was viele bereits vermuteten, wird nun von einer Studie bestätigt: Apple dominiert die Technik-Schlagzeilen. Kein anderes Unternehmen bekommt derzeit so viel Aufmerksamkeit wie der iPhone-Hersteller aus Cupertino.

Die Forscher vom Pew Research Center haben ein Jahr lang die IT-Medienlandschaft beobachtet und fanden dabei heraus, dass im Durchschnitt 15,1 Prozent aller Meldungen das Unternehmen Apple und dessen Produkte thematisieren. Auf dem zweiten Platz landete Google mit einem Anteil von 11,4 Prozent, gefolgt von Microsoft mit drei Prozent.

Die Forscherin Amy Mitchell erklärte gegenüber der 'New York Times', dass es Microsoft nicht etwa an PR-Leuten fehlt, sondern dass Apple durch sein Verhalten besonders viel Interesse bei den Journalisten weckt. Dazu gehören vor allem die inszenierten Vorstellungen neuer Produkte.


Obwohl Microsoft mit Windows auf einem Großteil der weltweit installierten PCs vertreten ist und Apple dagegen sehr klein wirkt, schafft es das Unternehmen aus Cupertino vor allem durch das iPhone und das iPad immer wieder in die Schlagzeilen. Mitchell zeigte sich überrascht, dass Apple selbst Google mit seinen regelmäßigen Innovationen in den Schatten stellen kann.

Im Rahmen der Studie wurden ein Jahr lang von Juni 2009 bis Juni 2010 52 Zeitungen, Websites und Fernsehsendungen überwacht. Die Veröffentlichung des iPhone 4 war in dieser Zeit die Story, die am zweithäufigsten diskutiert wurde. 6,4 Prozent aller Schlagzeilen beschäftigen sich in dieser Zeit mit dem Smartphone. Das iPad landete mit 4,6 Prozent auf Platz 4. Zum Vergleich: Microsoft konnte mit Windows 7 im gleichen Zeitraum nur für einen einprozentigen Anteil sorgen.

Die meiste Aufmerksamkeit bekamen die Storys über die Gefahren des SMS-Schreibens während der Autofahrt. Was in Deutschland kaum noch thematisiert wird, ist für viele Amerikaner noch vollkommen neu. 8,5 Prozent der Schlagzeilen beschäftigten sich mit dieser Thematik. Die New York Times gewann für ihren Bericht "Driven to Distraction" sogar den Pulitzer-Preis.
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Kein Wunder so oft wie WF hier berichtet :)
 
@merlin1999: Genau das hab ich gedacht, als ich die schlagzeile gelesen habe. ^^
 
Stand jetzt auf Winfuture: Heute 14 News veröffentlicht, 5x ging es mehr oder weniger um die Firma "Apple" - das sind sogar 36%. Dafür ist es heute erstaunlich ruhig um Google.
 
Und wie schnitt das mit der Quantität verbundene Medienecho der Leser ab? Wieviele waren angewidert von Apples arroganter Haltung nebst Statements wie "halt es nicht so" usw.? Die Wirkung des Verhaltens in Interviews usw. würde mich da ebenfalls mal interessieren, da die bloße Zahl von Newsbeiträgen doch faktisch nur quantitativ eine Aussage zulässt. Und es ist ja auch kein Geheimnis, dass Apple wie kaum ein zweiter, die Journalisten, Newsschreiberlinge etc. im Würgegriff hat. Da wird gekonnt ein Brocken fallen gelassen, den die Presse und Informationsindustrie als Aufhänger braucht, um auf dieser Basis eine "könnte möglicherweise, evtl" News daraus zu frickeln. IHR MEDIEN SEID DOCH SCHULD AN DIESEM ERGEBNIS , denn IHR redet uns ein, dass Apples Taktik bzw. das was Apple so von sich gibt, wichtig wäre, betrachtet man es aber qualitativ, kommt wenig gehaltvolles bei rum, daher bevorzuge ich Qualität bei Newseinträgen, die inhaltlich wirklich was zu bieten hat. Und wenn ich ehrlich bin, verbinde ich die letzten Monate mit den Negativschlagzeilen des Design-Faux Pas des Phone 4...
 
@Rikibu: Also ich glaub im Vergleich Positive Apple News, "Apple bringt ein neues iPhone raus" vs Negativer News "Neues iPhone hat Empfangsprobleme" dominieren die negativen News. Aber besser negative News als aus den News raus zu sein. Und wie du richtig sagst unterstützen die Medien es auch noch. Aber das schlimmste ist das es in den Medien welche gibt die auf Apple rumkloppen wie schlecht deren kram dich sei, aber immerwieder über Apple berichten. Ok, das gleiche gibts bei Google ja auch. In der einen Sendung schimpfen sie über Street View und 3h später zeigen sie uns Bilder aus Google Maps/Earth.


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