Porno-Studios wollen sich gegen Piraterie vereinen

Wirtschaft & Firmen Für gewöhnlich sind die Porno-Produzenten wegen des harten Konkurrenzkampfs in der Branche nicht gut aufeinander zu sprechen. Beim Thema Piraterie scheint man sich nun aber näher zu kommen. Wie die australische Tageszeitung 'Sydney Morning Herold' berichtet, wollen sich die Betreiber mehrerer Produktionsfirmen im Oktober im US-Bundesstaat Arizona treffen, um ein gemeinsames Vorgehen gegen die unerlaubte Vervielfältigung ihrer Produkte über das Internet zu beraten.

"Scherzhaft heißt es oft, dass wir uns untereinander nicht einmal einigen können, wo wir Essen gehen", sagte Steve Lightspeed, Chef der Lightspeed-Studios, gegenüber der Zeitung. "Aber hier geht es um eine wichtige Sache und wir sind bereit, unsere Egos hintenan zu stellen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten." Das Aufkommen unrechtmäßiger Kopien im Internet sei heute so hoch, wie nie zuvor.

Im Gegensatz zu Vertretern anderer Bereiche der Medienbranche geht es allerdings nicht darum, das Internet an sich zu verteufeln. Während sich beispielsweise Musikunternehmen stets über die rückläufigen CD-Verkaufszahlen beklagten, fand die Erotik-Industrie im Netz einen wichtigen neuen Distributionskanal.

Anfangs konnte man immerhin die Konsumentenzahlen deutlich steigern. Auch Nutzer, die sich persönlich nie im Geschäft einen Pornofilm gekauft hätten, erreichte man nun mit den weitgehend anonymen Angeboten. Allerdings hat sich das Bild inzwischen stark verändert.

"Die Leute waren damals bereit, gutes Geld für Pornographie auszugeben. Jetzt sieht es so aus, als ob ein Großteil der Nutzer der Ansicht ist, Adult-Content sei generell frei verfügbar", beklagte Allison Vivas von der Produktionsfirma Pink.

In den letzten Wochen haben einzelne Produzenten bereits begonnen, Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen in die Wege zu leiten. Auch gegen Streaming-Angebote geht man verstärkt vor. Allerdings sind sich die Firmen offenbar bewusst, dass Alleingänge nur kleine Erfolge bringen können. Deshalb sieht man sich quasi gezwungen, nach gemeinsamen Wegen zu suchen.
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