Stuxnet-Wurm sollte iranischen Reaktor treffen

Viren & Trojaner Bei dem Stuxnet-Wurm, der in den letzten Tagen unter anderem verschiedene Industrieanlagen in Deutschland befiel, handelte es sich offenbar um einen Angriff auf das iranische Atomprogramm. Zu diesem Schluss kommen laut einem Bericht des US-Magazins 'PCWorld' mehrere Sicherheitsexperten, die den Schädling genauer analysierten. Diesen war es gelungen, die Verschlüsselung des Codes zu knacken und den Wurm in abgeschotteten Test-Umgebungen zu beobachten.

Sie kamen dabei zu dem Schluss, dass die Malware von einem sehr fähigen und erfahrenen Angreifer entwickelt wurde - möglicherweise sogar von staatlichen Stellen. Der Quellcode ist demnach schon rund ein Jahr alt, allerdings wurde der Wurm erstmals im Juli von einem weißrussischen Sicherheits-Unternehmen auf Rechnern eines iranischen Kunden entdeckt.

Ersten Analysen zufolge sollte der Wurm vor allem der Industriespionage dienen. Der Sicherheitsexperte Ralph Langner, Geschäftsführer der Langner Communications, fand jedoch etwas anderes heraus: Demnach sucht das Programm gezielt nach sehr speziellen Konfigurationen von Siemens-Systemen.

Alles deute darauf hin, dass Stuxnet dabei die Programmable Logic Controller (PLC) einer ganz bestimmten Anlage finden sollte, so sein Schluss. Bei dieser handelt es sich wohl um den iranischen Bushehr-Reaktor, der derzeit im Bau ist.

Der Angriff könnte Erfolg gehabt haben. Einige Monate nach dem geschätzten Entwicklungs-Zeitpunkt von Stuxnet kam es zu Verzögerungen beim Bau der iranischen Atom-Anlage. Der Wurm könnte dabei über einen russischen Zulieferer eingeschleust worden sein.
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