MS-Manager: Open Source maskiert Inkompetenz

Personen aus der Wirtschaft Der Chef von Microsoft Lateinamerika sorgte jetzt mit einer Open-Source-kritischen Aussage für Aufsehen. Seiner Meinung nach ist die Offenheit einiger Unternehmen nichts weiter als die Maskierung ihrer Inkompetenz. "Wenn sie nicht konkurrenzfähig sein können, erklären sie Offenheit. Damit wollen sie die Inkompetenz maskieren", sagte Hernán Rincón gegenüber der brasilianischen Tageszeitung 'Folha de S. Paulo'.

In Brasilien wird seit dem Jahr 2001 Open-Source-Software sehr stark gefördert. Seit der Wahl von Luiz Inácio Lula da Silva zum Präsidenten ist dies sogar im Regierungsprogramm vorgesehen. Es geht dabei um die Unabhängigkeit von ausländischen Konzernen.

In den Behörden des Landes wird bereits Open-Source-Software eingesetzt. Zudem werden 80 Prozent aller neuen Computer mit Linux als Betriebssystem ausgeliefert. Microsofts Lateinamerika-Chef macht sich mit dieser Aussage in Brasilien nicht sehr beliebt, schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass es in Brasilien sehr viele Open-Source-Entwickler gibt.

Rincón ist der Meinung, dass es durch die staatlichen Eingriffe keine Innovationen in der Software-Branche geben kann. Dies könne nur die Privatwirtschaft leisten.
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