Acer-Chef: iPad, iPhone & Co sind wie mutierte Viren

Notebook Geht es nach dem Gründer des taiwanischen Computerkonzerns Acer, wird es zwar einige Zeit dauern, bis die PC-Hersteller ein "Gegenmittel" zu Apples iPad und iPhone finden, aber letztlich werde es gelingen, gegen den Konkurrenten "immun" zu werden. Wie Stan Shih gegenüber dem taiwanischen Branchendienst 'DigiTimes' erklärte, seien die Apple-Produkte so etwas wie "mutierte Viren", für die man lange nach einem Gegenmittel suchen müsse. Kurzfristig seien sie kaum zu bekämpfen, langfristig werde es den PC-Anbietern aber gelingen, Apple zu isolieren und eine Immunität gegenüber dem Unternehmen zu entwickeln.

Shih stellte klar, dass Apple für seine gegenüber den PC-Marken vollkommen andersartige Strategie Respekt verdient habe. Apple-Chef Steve Jobs suche stets nach einer Revolution, während die anderen PC-Hersteller auf eine natürliche Entwicklung setzen und Produkte auf eine eher "solide" Art und Weise schaffen.

Letztlich habe die Geschichte aber gezeigt, dass ein Markt, der sich natürlich entwickelt, stärker werde. Shih verwies auf den Wettbewerb zwischen Microsofts Windows und Apples Mac OS. So blicke Apple praktisch stets von oben herab und werfe Windows eine mangelnde Kreativität vor.

Die offene Natur der Windows-Plattform sei aber der Grund für die Verwendung durch die meisten PC-Anbieter, so dass Microsoft einen weitaus höheren Marktanteil für sich beanspruchen kann als Apple. Als weiteres Beispiel nannte Shih den "Sieg" des offenen VHS-Videostandards über das geschlossene Betamax.

Der Acer-Boss nannte auch Googles Android als einen der Faktoren für die von ihm erwartete Isolation von Apple. Gleichzeitig lobte er aber Apples Ansatz, hochintegrierte Soft-, Hardware- und Online-Lösungen anzubieten, weshalb die PC-Hersteller noch viel von dem Konkurrenten lernen könnten.

Für die PC-Industrie in Taiwan sei es dringend notwendig, ihren Fokus nicht mehr nur auf die Hardware-Entwicklung zu legen, sondern durch innovative Anwendungen und Dienste die Herzen der Verbraucher zu erobern. Dies gelte vor allem für den chinesischen Markt.

Shih prognostizierte außerdem einen baldigen Ausstieg vieler amerikanischer PC-Hersteller aus dem Markt, weil es ihnen immer schwerer fällt, die fallenden Margen im Computermarkt abzufedern. Die taiwanischen Hersteller seien es hingegen gewohnt, mit schmalen Gewinnmargen auszukommen, müssten aber dennoch Wege finden, durch Premiumangebote Einnahmen zu erzielen und neue Alleinstellungsmerkmale zu schaffen.
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