Razzien: Auch Provider von The Pirate Bay betroffen

Recht, Politik & EU Am heutigen Dienstag wurden europaweit mehrere Razzien bei vermeintlichen Filmpiraten durchgeführt. Unter anderem war davon auch der schwedische Provider PRQ betroffen, heiß es in einem Artikel von 'Torrentfreak'. Auf Dienstleistungen von PRQ greifen unter anderem die Whistleblowing-Plattform Wikileaks und der BitTorrent-Tracker The Pirate Bay zurück. Den Angaben des schwedischen Staatsanwalts Frederick Ingblad zufolge gehen die Ermittlungen in diesem Fall von Belgien aus.

Mehr als zwei Jahre haben die dort ansässigen Behörden verdeckt in Piraterie-Gruppen ermittelt. Am heutigen Dienstag ist es sodann zu insgesamt 14 Razzien gekommen. Von der belgischen Polizei wurden im Rahmen dieser Durchsuchungen sowohl Computer, als auch Server beschlagnahmt.

Mikael Viberg von PRQ teilte mit, dass die fünf Beamten besonders daran interessiert waren, von wem zwei bestimmte IP-Adressen genutzt wurden. Konkrete Informationen über die Kunden, abgesehen von E-Mail-Adressen, hat der Provider den eigenen Angaben zufolge nicht vorliegen.

Allerdings gilt es als unwahrscheinlich, dass Rückschlüsse von den genutzten E-Mail-Konten auf die Identität der Kunden gezogen werden können, teilte Viberg mit.
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