Verbraucherschützer starten Anti-Google-Kampagne

Internet & Webdienste Die amerikanische Verbraucherschutzorganisation Consumer Watchdog hat eine neue Kampagne gegen den Suchmaschinenbetreiber und Werbekonzern Google gestartet, mit der man Kritik am Umgang des Unternehmens mit der Privatsphäre der Internet-Nutzer übt.

Über einen Zeitraum von sechs Wochen soll auf einem riesigen Display am New Yorker Times Square ein 15-sekündiger Werbespot laufen, in dem Google-Chef Eric Schmidt als Eiscremeverkäufer zu sehen ist, der die persönlichen Daten seiner Kunden sammelt.

Das Video wird 36 Mal am Tag zwischen verschiedenen Promotion-Clips des US-Fernsehsenders CBS zu sehen sein. Consumer Watchdog will damit nach eigenen Angaben auf die jüngst enthüllten Aktivitäten von Google aufmerksam machen. So hatte das Unternehmen bei den Kamerafahrten für seinen Kartendienst Streetview Daten von WLAN-Netzwerken in der Umgebung gesammelt.

Consumer Watchdog Anti-Google-Werbung Clip #1

Außerdem wollen die Verbraucherschützer Schmidts umstrittene Äußerung hinterfragen, wonach es bald für niemanden mehr eine wirkliche Privatsphäre geben werde. Während der Laufzeit der Kampagne sollen auch andere Anti-Google-Spots auf dem Großbildschirm gezeigt werden.
Diese Nachricht empfehlen:
 
ahha, ohne google hätten wie kein internet wie es heute wäre. man kann es auch echt übertreiben.
 
@Odi waN: Es verkommt doch mittlerweile nur noch zu einer einzigen Hetzjagd. Wer natürlich bei überall alles über sich preisgibt, sei es Facebook, Twitter, WKW der ist selbst schuld wenn man alles findet, auch die Sachen die einen eigentlich nichts angehen. Ich nutze zwar nur Twitter, aber dort ist das Profil auch nicht öffentlich. Und wer auch generell verantwortungsvoll mit seinen Daten umgeht sollte sich in den wenigsten Fällen Gedanken machen müssen. Aber es ist ja immer leichter im Nachhinein zu jammern als im Vorfeld aktiv zu denken.
 
@UreshiiTora: Ich finde eine solche Kampange gut, weil die Menschen für den "richtigen" Umgang mit ihren Daten sensiblisiert wreden. Das ist die eine Seite. Die andere Seite sind die Unternehmen an sich, die auch mal wieder was löschen könnten, bzw. dem Nutzer die Möglichkeit geben sollten, ihre gespeicherten Daten und die daraus verknüpften einzusehen und gegebenfalls selbst löschen zu können. Wir sind in einem ganz neuen Zeitalter angelangt und niemand weiß so recht, wie man damit umgehen soll. Man kann Google und Co. sicherlich dankbar sein, dass sie mit ihren Innovationen das Leben revolutionieren, allerdings ist dies kein Freifahrtschein für alles.
 
@Odi waN: ob die mit ihrer Kampagne recht behalten oder nicht ist zweitrangig finde ich. Es ist gut dass es einen öffentlichen Widerstand gibt um das Thema Datenschutz gerade bei Giganten wie Google in den Augen des Volkes zu behalten.
 
@Odi waN: Wie hat den Google das Internet verändert? was hat die Suchmaschine im Internet verändert?


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles