US-Militär investiert in neue Video-Suchmaschine
Das US-Militär benötigt offenbar dringend bessere Tools zur Analyse von Bildern und Videos. Die Forschungsagentur DARPA investiert daher 11 Millionen Dollar in ein entsprechendes Projekt.
Das Geld fließt an das Open Source-Unternehmen Kitware. Dieses soll im Gegenzug das Forschungsprojekt "Video and Image Retrieval and Analysis Tool" (VIRAT) unterstützen, mit dem visuelle Inhalte besser durchsuchbar gemacht werden soll, berichtete die 'NetworkWorld'.
Bisherige Video-Suchmaschinen orientieren sich an den Texten und Tags, die in Verbindung mit dem Clip veröffentlicht wurden. VIRAT soll hingegen Filmmaterial direkt nach bestimmten Ereignissen durchsuchen können und dafür die einzelnen Bilder analysieren.
Dazu werden Technologien zur Erkennung von Gesichtern oder auch zu Aktivitäten der dargestellten Personen in die Suchmaschine einfließen. Die DARPA verspricht sich davon eine deutliche Entlastung des US-Militärs bei der Sichtung des umfassenden Videomaterials, dass sich täglich durch die Aufnahmen von Systemen wie der einfachen Überwachungskamera bis hin zu Spionagedronen ansammelt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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