US-Militär investiert in neue Video-Suchmaschine

Forschung & Wissenschaft Das US-Militär benötigt offenbar dringend bessere Tools zur Analyse von Bildern und Videos. Die Forschungsagentur DARPA investiert daher 11 Millionen Dollar in ein entsprechendes Projekt.

Das Geld fließt an das Open Source-Unternehmen Kitware. Dieses soll im Gegenzug das Forschungsprojekt "Video and Image Retrieval and Analysis Tool" (VIRAT) unterstützen, mit dem visuelle Inhalte besser durchsuchbar gemacht werden soll, berichtete die 'NetworkWorld'.


Bisherige Video-Suchmaschinen orientieren sich an den Texten und Tags, die in Verbindung mit dem Clip veröffentlicht wurden. VIRAT soll hingegen Filmmaterial direkt nach bestimmten Ereignissen durchsuchen können und dafür die einzelnen Bilder analysieren.

Dazu werden Technologien zur Erkennung von Gesichtern oder auch zu Aktivitäten der dargestellten Personen in die Suchmaschine einfließen. Die DARPA verspricht sich davon eine deutliche Entlastung des US-Militärs bei der Sichtung des umfassenden Videomaterials, dass sich täglich durch die Aufnahmen von Systemen wie der einfachen Überwachungskamera bis hin zu Spionagedronen ansammelt.
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11 Millionen? Scheint mir etwas wenig, wenn man bedenkt, wieviel sonst so für Kriege und damit verbundene Technologie ausgegeben wird. Aber wahrscheinlich fließt abseits der Öffentlichkeit noch viel mehr Geld... Wikileaks wirds hoffentlich aufdecken.
 
@m.schmidler: Genau gegen Wikileaks soll die Videosuche ja gehen. Damit nicht wieder "peinliche" Militärgeheimnisse in aller Welt zu sehen sind. Sollte mal ein Video "entfleuchen" kann man es mit der Software bestimmt schnell eingrenzen und löschen - Egal wie viele Kopien im Netz kursieren. Wahrheit ist nur wahr, wenn sie von den offiziellen gesagt wurde!
 
das wurde auch allerhöchste zeit!!!


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