PC-Markt: Der Optimismus von Gartner ist verflogen

Wirtschaft & Firmen Die Nachfrage auf dem weltweiten PC-Markt wird im zweiten Halbjahr wohl geringer ausfallen als bisher erwartet. Das teilte das Marktforschungs-Unternehmen Gartner mit. Die aktuelle Prognose geht nun von einer Steigerung der Verkaufszahlen um 15,3 Prozent in den kommenden sechs Monaten aus. Die Schätzung liegt damit 2 Prozentpunkte niedriger als zuvor. Die neue Entwicklung wird sich spürbar auf das Gesamtjahr auswirken.

Durch das starke erste Halbjahr wird das Wachstum wohl bei 19,2 Prozent liegen, so Gartner. Das entspräche 367,8 Millionen verkauften Rechnern weltweit. In früheren Prognosen waren die Marktforscher noch von 376,6 Millionen ausgegangen.

Hintergrund der inzwischen weniger optimistischen Prognosen: Die Wirtschaft in den USA und Europa erholt sich zu langsam von der Weltwirtschaftskrise. Dies führt dazu, dass Investitionen in die Auffrischung des PC-Bestandes von Unternehmen nach kurzer Belebung wieder zurückgestellt werden.

Aber auch bei den Privatkunden, die bisher dafür sorgten, dass die Absatzzahlen auf hohem Niveau blieben, nimmt die Kaufkraft inzwischen ab. Die Gartner-Analysten zeigten sich aber zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr besser wird - immerhin können gerade Unternehmen die Erneuerung ihrer PS-Ausstattung nicht ewig aufschieben, da sonst ihre Konkurrenzfähigkeit leidet.
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