Neue Rundfunkgebühr ist gut, aber zu hoch

Wirtschaft & Firmen Die Neuregelung der Rundfunkgebühren wird von der Mehrheit der Deutschen für gut befunden. Allerdings empfinden viele ihre Festsetzung auf 18 Euro pro Haushalt als zu hoch. Bisher ist die Rundfunkgebühr geräteabhängig. Wer einen Fernseher besitzt, zahlt 17,98 Euro im Monat. Ist nur ein Radio oder ein Internet-PC vorhanden, werden lediglich 5,76 Euro fällig. Allerdings benötigt das aktuelle Modell den ausgedehnten Verwaltungsapparat der GEZ.

Ab 2013 gibt es ein neues Gebühren-Modell: Jeder Haushalt soll einheitlich 18 Euro bezahlen, egal ob und welche Empfangsgeräte vorhanden sind. "Die Neuregelung der Rundfunkgebühr als pauschale Haushaltsabgabe halten immerhin 54 Prozent der Deutschen für gerechter", sagte August-Wilhelm Scheer, Präsident des IT-Branchenverbandes BITKOM unter Berufung auf eine aktuelle Forsa-Umfrage.

Immerhin profitieren auch jene, die nicht über einen Fernseher oder ein Radio verfügen, von der Arbeit der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Durch die Gebührenfinanzierung verfügen diese über stabile Mittel für investigativen Journalismus, der von vielen privatwirtschaftlichen Presseorganen längst nicht mehr aufgebracht werden.

Allerdings ist die Höhe der Gebühren eine Streitfrage. Jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) sagt, dass die Höhe der Pauschale von 18 Euro eine Mehrbelastung für ihn darstellen wird. Fast zwei Drittel (60 Prozent) der Deutschen finden den Betrag generell zu hoch.
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