Zeus-Trojaner ergaunerte im Sommer 1 Mio. Dollar

Viren & Trojaner Privatpersonen und Unternehmen in Großbritannien haben allein in diesem Sommer rund eine Million US-Dollar durch die Aktivitäten des Zeus-Trojaners verloren. Die Schadsoftware manipuliert die Website der Bank, um das Geld auf die Konten der Schöpfer umzuleiten.

Laut einem Bericht der Sicherheitsexperten aus dem Hause M86 Security fand man allein bei einer Bank rund 3.000 Konten, die mit Hilfe des Trojaners manipuliert wurden. Die Angreifer setzen dabei auf Toolkits, die eine Reihe von Exploits für verschiedene Programme beinhalten, um so schadhafte Software auf den Rechnern zu installieren. Als Einfallstore dienen auch legale Websites, die ohne das Wissen der Betreiber die Malware ausliefern.

Funktionsweise des Zeus-Trojaners
Die Funktionsweise des Zeus-Trojaners
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M86 Security erklärte, dass die aktuellste Version des Zeus-Trojaners sehr professionell entwickelt wurde. So findet die Kommunikation zwischen den infizierten Rechnern und den Kontrollservern, von denen neue Befehle ausgegeben werden, verschlüsselt statt. Diese Kontrollserver stehen in osteuropäischen Ländern.

Sobald der Anwender mit seinem infizierten PC seine Online-Banking-Website aufruft, übernimmt der Zeus-Trojaner. Er erhält von den Kontrollservern modifizierten JavaScript-Code, der den Code der Banking-Website ersetzt und so Überweisungen umleitet. Dieser Code ist speziell an die aktuelle Sitzung des Nutzers angepasst. Bevor die Cyber-Kriminellen das Geld erhalten, wird es noch über die Konten von unbeteiligten Personen verschickt.

Welche Bank aus Großbritannien vom Zeus-Trojaner ins Visier genommen wurde, wollte M86 Security nicht mitteilen.
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Gute Arbeit!
 
@snrk: was soll daran gut sein?stell dir mal vor sowas würde es in deutschland geben!
 
@snrk: Beeindruckend, aber auch erschreckend, wäre wohl ein besserer Kommentar gewesen.
 
@snrk: Gut ist es nicht, aber ich bin immerwieder beeindruckt von solchen Meldungen. Wie es Leute schaffen, ohne zu arbeiten an soviel Kohle zu kommen. Auch wenns illegal ist und anderen Schadet. Gibt genug Firmen die genauso aggieren. Am Rande der Legalität und trotzdem nicht Haftbar zu machen. Vorallem eine Bank...die haben Betondicke Tresore und lassen sich nen Trojaner auf den Rechner spielen...Verdammt listige Diebe sind das.
 
@KlausM: Ohne Arbeit? Ganz gewiss wohl nicht, diese beliebte Windows-Freeware zu entwickeln, die zudem noch kontinuierlich weiterentwickelt sein will, wird wohl kaum ohne erheblichen Arbeitsaufwand sein. Wobei natürlich der zweite Dienstag im Monat ein hilfreicher Fixpunkt ist, an dem sich die Weiterentwicklung dieses Microsoft Windows Symbionten rhythmisch orientieren kann. :-)


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