Microsoft experimentiert mit Keyboards an Tablets

Peripherie & Multimedia Microsofts Forschungsabteilung arbeitet seit geraumer Zeit an neuen Eingabemethoden, die die Verwendung von Computern erleichtern sollen. Unter anderem experimentiert man dabei mit physischen Tastaturen auf der Rückseite von Tablets.
Beim "RearType" Projekt versuchen die Entwickler die Tasten so an den Geräten anzubringen, dass sie von den Fingern des Nutzers gut erreicht werden können, wenn er das Tablet beziehungsweise Slate an den Seiten hält.

Ein erster Prototyp existiert bereits, bei dem die beiden Hälften einer Tastatur sitzen. Einige Tasten sitzen auch auf der Front. Hinzu kommt ein Button zum Ein- und Ausschalten der Tasten, um versehentliche Bedienung zu verhindern.


RearType wird in einem jetzt veröffentlichten Forschungspapier (PDF) ausführlich vorgestellt. Es geht den Wissenschaftlern, die an der RWTH Aachen und der Universität von Toronto sowie eben bei Microsoft Research tätig sind, vor allem darum, die bei Onscreen-Tastaturen bestehenden Probleme zu überwinden.


Unter anderem wollen sie verhindern, dass wertvoller Raum auf dem Display von einem Software-Keyboard belegt wird. Außerdem will man eine möglichst leichte Texteingabe beim Einsatz mobiler Geräte garantieren. Dabei sollen die vorhandenen Tipp-Fähigkeiten des Anwenders genutzt werden.

Mit dem Prototypen wurden bereits Tests durchgeführt, bei denen 12 Teilnehmer einer Studie nach einer Stunde Training durchschnittlich 15,1 Worte englischer Sprache pro Minute eingeben konnten. Dies sei kein statistischer Unterschied gegenüber der Leistung der Teilnehmer bei der Verwendung eines Onscreen-Keyboards.
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