Computer soll Rückfall-Risiko von Mördern errechnen

Forschung & Wissenschaft An der University of Pennsylvania wurde eine Software entwickelt, mit dem das Rückfall-Risiko von Mördern zukünftig besser abgeschätzt werden können soll.

Tests der Software bei den Bewährungs-Behörden von Philadelphia und Baltimore verliefen bisher erfolgreich, berichtete die Zeitung 'The Morning Call'. Deshalb hat der Bundesstaat Pennsylvania nun entschieden, die Software in der Praxis einzusetzen.


Immer wieder ist es in den letzten Jahren dazu gekommen, dass Mörder wegen guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen wurden und einige Zeit später erneut einen Menschen umbrachten. Andere, die teils ihre gesamte Strafe abgesessen haben und als schwierigere Fälle galten, wurden hingegen nicht rückfällig.

Die Software soll nun unterstützend zu Experten-Gutachten eingesetzt werden. Sie wird dafür mit zahlreichen Daten über die Vorgeschichte des Sträflings gefüttert - dazu gehören Daten zu seinem Privatleben, der Kindheit, möglichen früheren Verurteilungen und dem Verhalten nach vorhergehenden Haftentlassungen.

Richard Berk, ein Professor für Kriminologie und Statistik, von dem die Software entwickelt wurde, zeigte sich zuversichtlich, dass mit seinem Programm eine bessere Risiko-Abschätzung möglich ist und potenziell gefährlichere Täter auch nach ihrer Entlassung besser überwacht werden können. Allerdings warnen Kritiker auch davor, sich zu stark auf die Software zu verlassen da die Gefahr droht, dass eine Maschine einen Menschen vorverurteilt.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Da der Mensch im allegmeinen dazu neigt, unberechenbar, verlogen & heuchlerisch zu sein, halte ich persönlich nichts davon....auch wäre es mal interessant gewesen, in der News nachlesen zu können, WIE diese Software arbeitet...mit Persönlichkeitsprofilen oder ähnlichem. Dann doch lieber nen kompetenten (wenn auch nicht 100% zuverlässigen) Lügendetecktortest...
 
[re:1] reSh am 10.08.10 16:43 Uhr
(-3
@Aeleks: sie würfelt ...
 
@Aeleks: So seh ich das auch. Ich denke bei sowas kann ein Mensch doch "besser" beurteilen ob die Gefahr besteht. Und jeder Mensch ist anders, da kann man genauso Lotto spielen.
 
[re:3] reSh am 10.08.10 23:06 Uhr
(-1
@Arhey: oder würfeln ...
 
Minority report lässt grüssen. Was wollen die denn machen - wenn die SW eine Gefahr wittert für immer wegsperren? Krank!


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools