Activision: Großer Geschäftserfolg mit "Call of Duty"

Wirtschaft & Firmen Der Publisher Activision Blizzard hat seinen Geschäftsbericht für das zweite Quartal 2010 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr von 195 auf 219 Millionen US-Dollar gesteigert werden konnte. Der Umsatz ging gleichzeitig von 1,04 Milliarden auf 986 Millionen US-Dollar zurück. Interessant ist die Art und Weise, wie der Publisher das Geld verdienen konnte. Demnach wurden 643 Millionen US-Dollar im Einzelhandel umgesetzt. Über digitale Kanäle und mit Hilfe von Abo-Gebühren nahm man immerhin 324 Millionen US-Dollar ein. Dazu gehört beispielsweise der Verkauf von Map-Packs für den Shooter "Call of Duty: Modern Warfare 2" sowie die monatlichen Gebühren für das Online-Rollenspiel "World of Warcraft".

Für die Zukunft erwartet man vor allem vom 7. Teil der Call of Duty-Reihe große Erfolge. "Call of Duty: Black Ops" ist "das größte Investment, das wir je in den Start eines Spiels getätigt haben", erklärte der Vorstandschef Bobby Kotick. Bereits jetzt konnte man mehr Vorbestellungen verzeichnen als beim sehr erfolgreichen "Modern Warfare 2". Am Rande wurde angemerkt, dass man über 5.000 Bewerbungen von Personen erhalten hat, die an Call of Duty mitarbeiten wollen. 60 davon wurden eingestellt.

Auch für das nächste Quartal erwartet Activision Blizzard hohe Gewinne. Dazu soll auch "StarCraft 2" beitragen, das in den ersten 48 Stunden nach Verkaufsstart rund 1,5 Millionen Mal über die Ladentheke ging.
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