Google muss wegen Altersdiskriminierung vor Gericht

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google muss sich wegen Diskriminierungs-Vorwürfen vor Gericht verantworten. Ein ehemaliger Beschäftigter beklagt, dass er schlicht aus Altersgründen entlassen wurde.

Bei dem Kläger handelt es sich um Brian Reid, der im Jahr 2002 zu dem Unternehmen stieß. Dieser war bereits in den 1990er Jahren an der Stanford University an der Entwicklung der Suchmaschine AltaVista beteiligt. Zwei Jahre nach seiner Anstellung bei Google wurde ihm im Alter von 54 Jahren gekündigt.


Laut der Klageschrift hatte ihm sein 38-jähriger Vorgesetzter die Entlassung damit begründet, dass er zu langsam wäre und seine Ideen zu alt seien, um noch Nutzen zu bringen. Die Klage gegen seine Entlassung wurde in erster Instanz allerdings abgewiesen.

Reid legte dagegen Widerspruch ein und bekam seitens des Obersten Gerichtshofs Kaliforniens Recht. Vor diesem soll der Fall nun verhandelt werden. Das Gericht bemängelte, dass die Vorinstanz den Äußerungen von Reids Kollegen, von denen er des Öfteren wegen seines Alters gemobbt worden sein soll, zu wenig Beachtung schenkte.

Google geht allerdings zuversichtlich in die Auseinandersetzung. Ein Sprecher des Unternehmens führte aus, dass Reid nicht aus Altersgründen entlassen worden sei und man dies vor Gericht belegen werde.
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Tja, das ist die Zukunft. Rente erst ab 67 oder noch später, aber schon mit Anfang 50 wird man entlassen, weil man für ein Unternehmen angeblich zu langsam ist.
 
@der_ingo: Er ist erst mit 52 eingestellt worden...
 
@der_ingo: Glaub mir, das ist nicht die Zukunft. :-) Ich bin da ganz Zuversichtlich, dass dank des demografischen Wandels in Zukunft die Unternehmen Hauptsächlich mit der Generation 50+ besetzt sein werden. Und wenn ich mir so manche Vertreter der heutigen Jugendkultur so anschaue glaube ich das man sich um die dann "älteren" Generationen reißen wird, denn sehr viel brauchbares kommt da ja nicht mehr bei raus. Man kann ja heute schon tausende Ausbildungsplätze nicht besetzen mangels ausreichend qualifizierter Bewerber.
 
@master_jazz: und wieso? weil teils die erziehung nicht stimmt bzw. zu wenig in die bildung investiert wird.. pensionsforderungen die nicht gerechtfertigt sind helfen da nicht gerade.. eigentlich sollte das was einbezahlt wird auch wieder ausbezahlt werden.. da es viel mehr ältere als jüngere gibt würde das bedeuten das pensionen gekürzt werden müssen.. nur da wird sich niemals wer ran wagen.. also lieber bei der jugend sparen
 
@vires: Naja Pensionen bekommen sowieso nur Beamte. Aber auch wenn du Renten meinst: Warum sehen das alle eigentlich nur aus der Sicht der "jungen"? Warum tun alle so als ob Rente eine Art Wohlfahrtsleistung wäre? Man zahlt nicht für die Rentner ein, sondern für sich selbst. Du zahlst schließlich in die SozialVERSICHERUNG ein. Viele der Rentner haben Jahrzehnte lang hart geschuftet, härter als irgendeiner unserer Generation je wieder schuften wird müssen. Und dabei Jahrzehnte lang in die Versicherung eingezahlt. Und jetzt kommst du und sagst: "Du hast zwar 50 Jahre lang brav deine Beiträge bezahlt, aber du bekommst nix, ätsch!". Was würdest du sagen wenn jemand in dein Auto einbricht und es dabei halb zerlegt, und die Versicherung sagt "Öhm, nö, da zahlen grad zu wenige ein, wir können dir den Schaden nicht regulieren.". Da würdest du doch dein Geld zurück verlangen oder? Die Politik hat es geschafft einen Wahrnehmungswechsel zu vollbringen. Früher zahlte man in die Sozialversicherung für seine Rente ein, heute zahlen wir angeblich auf einmal für die jetzigen Rentner, und unsere Kinder für uns. Bullshit! Wenn die das Geld nicht an anderer Stelle wegen eklatanter Misswirtschaft aus dem Fenster geschmissen hätten, gäbe es heute kein Problem! Und das mit dem Bildungssystem: Ja unser Bildungssystem ist nicht das beste. Aber wenn du dir die Zahlen anschaust wirst du feststellen das die Gelder in den vergangenen 20 Jahren nicht großartig gekürzt worden sind. Und da es angeblich immer weniger Kinder gibt, müsste also mehr Geld pro Kind vorhanden sein. Merkwürdigerweise setzt sich dennoch die degeneration unserer Jugendkultur fort. Man könnte jetzt meinen das sich hier einige Jugendliche auf ihrer "Opferrolle" ausruhen, nur um ein Argument für ihre nicht vorhandenen Leistungen zu haben. An Wissen zu kommen ist heute einfacher und vor allem billiger als jemals zuvor. Aber in den Köpfen der Jugend wird es zu einem immer knapperen Gut. Das hat nichts mit unserem Bildungssystem zu tun sondern mit einem absoluten Desinteresse an allem und jeden unserer heutigen Jugend! Man kann doch nicht das Bildungssystem dafür verantwortlich machen das es unsere Jugendlichen heutzutage nicht schaffen sich zum lernen zu motivieren! Wenn du was lernen willst, geh in die Bibliothek. Dort darfst du umsonst Bücher wälzen. Oder schau ins Internet. Riesige Wissensmassen gratis. Man muss es nur nutzen (wollen).


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