Google Earth: Baubehörde sucht nach illegalen Pools

Internet & Webdienste Nicht nur Jugendliche, die auf der Suche nach Party-Standorten sind, sondern auch Baubehörden nutzen inzwischen Google Earth, um nach Pools in den Gärten ihrer Bürger zu suchen. So hat beispielsweise die Stadtverwaltung von Riverhead im US-Bundesstaat New York inzwischen rund 250 Badebecken identifiziert, für die keine Baugenehmigungen vorliegen. Das berichtete ein lokaler Ableger des Fernsehsenders Fox.

Den Grundstücksbesitzern wurden daraufhin Bußgeldbescheide zugeschickt. Nach aktuellem Stand konnten die Behörden bisher 75.000 Dollar eintreiben. Bei der Suche nach illegalen Pools geht es der Stadtverwaltung dabei nicht nur ums Prinzip, hieß es.

Die Behörden würden vor dem Bau vor allem prüfen, ob die Baupläne den Sicherheitsvorschriften entsprächen. Diese schreiben beispielsweise vor, wie die Pools und die zugehörigen Anlagen an das Abwasser-System und das Stromnetz angeschlossen werden müssen und welche Sicherheits-Vorrichtungen vorhanden sein sollen.

Kritik am Vorgehen der Stadtverwaltung kam hingegen von der Datenschutzorganisation Electronic Privacy Information Center (EPIC). Diese erklärte, dass hier datenhungrige Behörden ein Tool missbrauchen würden, dass eigentlich eher dafür gedacht ist, Ortsfremden bei der Orientierung zu helfen.
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