SAIL: EU-Projekt forscht am Internet der Zukunft

Forschung & Wissenschaft Die Europäische Union hat das Forschungsprojekt SAIL gestartet. In diesem sollen skalierbare und anpassungsfähige Lösungen für das Internet der Zukunft entwickelt werden.

SAIL setzt dabei auf State-of-the-Art-Architekturen und -Technologien, die im Projekt erweitert und ergänzt werden sollen. Ziel ist es, dabei verschiedene Prototypen zu entwickeln, mit denen Verbesserungen für konkrete Anwendungsfälle direkt aufzeigt werden sollen. Das Projekt gliedert sich in drei Bereiche: Cloud-Networking, Open Connectivity Services und Network of Information.


24 Unternehmen und Institutionen sind beteiligt. Sie stammen aus neun europäischen Ländern sowie aus Israel und Australien. Verantwortlich für das Thema Sicherheit ist das deutsche Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie.

Dieses verantwortet innerhalb des SAIL-Projektes unter anderem die gemeinsame Behandlung sicherheitsrelevanter Aktivitäten aus den drei Projektbereichen. Ziel des Instituts ist dabei die Erstellung eines projektweit einheitlichen Sicherheitsframeworks.

Der Hintergrund des Projektes liegt in der Tatsache, dass sich das Internet, und wie es in privaten und geschäftlichen Bereichen genutzt wird, in den vergangenen Jahrzehnten so stark verändert, dass die heutige Technologie den Anforderungen in absehbarer Zeit nicht mehr genügt.

Die steigende Zahl der Nutzer wird die Telekommunikationsnetze früher oder später überfordern, und die wachsende Menge der Daten macht es immer schwerer, den Verkehr zu beherrschen und Informationen im WWW oder angeschlossenen Datenbanken schnell und zuverlässig zu finden. SAIL soll hier für Abhilfe sorgen.
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Also ab jetzt arbeiten die warscheinlich gemeinsam an einer Zensur :-D
 
@EpSlasH: "skalierbare und anpassungsfähige Lösungen", anders kann man das auch nicht deuten. Die Bereiche oder die Wörter gefallen uns nicht, und zack, abschalten.
 
"mit denen Verbesserungen für konkrete Anwendungsfälle direkt aufzeigt werden sollen"... beispiele? desweiteren zweifle ich stark daran, dass die eu, der wir währungsentwertung verdanken, in der lage ist, zukunftsträchtige technologien zu entwickeln. regierungen sollen schön ihre drecksfoten da raus halten. der netzneutralität ist das nicht zuträglich. das ganze ist doch eher mittel zum zweck.
 
@britneyfreek: Die Währungsentwertung habane wir der Kaninowirtschaft der Banken zu verdanken.
 
@mcbit: sicher ist, dass die Euro-Entwertung auf die PIIGS-Krise zurückzuführen ist und nicht auf die Praktiken der Kreditinstitute. Letzteren haben wir die ganze Misere zu verdanken, aber das war nur der Auslöser für ein überfälliges Platzen der Blase. Die Währungsanpassungen finden automatisch statt, ohne einem direkten Schuldigen! So gesehen hat britneyfreek schon recht, wenn er mit "eu" die Währungsunion meint. Zugegeben, die EZB könnte zur Aufwertung des Euros die Geldmenge senken, aber die Banken haben da keinen Einfluss!


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