Java: Sun-Übernahme führt zu Eclipse-Abstürzen

Entwicklung Die Übernahme des IT-Konzerns Sun durch Oracle führte dazu, dass einige Java-Anwendungen abstürzten. Das geht aus einem Bug-Report für die Programmiersprache hervor.

In der Version 1.6.0_21 hatten die Entwickler bei dem Unternehmen Änderungen an den Metadaten der Java-Laufzeitumgebungen für Windows vorgenommen. In den Dateien java.exe und javaw.exe wurde der Unternehmens-Name von "Sun Microsystems, Inc" auf "Oracle" geändert.


Einige Java-Anwendungen, die die jeweilige virtuelle Maschine für ihren Betrieb über dieses Feld identifizierten, stürzten daraufhin nach einem Update der Java-Umgebung ab. Betroffen davon waren unter anderem alle seit 2007 veröffentlichten Versionen der Entwicklungsumgebung Eclipse.

Oracle rät den Nutzern von Windows deshalb aktuell davon ab, ein Update auf die Java-Version 1.6.0_21 einzuspielen. Alternativ können die jeweiligen Anwendungen auch so gestartet werden, dass sie den Firmennamen nicht zur Identifizierung nutzen. Dafür muss beispielsweise in der Konfigurationsdatei eclipse.ini nach der Zeile "-XX:MaxPermSize=256m" der Befehl "-vmargs" eingefügt werden.
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