Polizei fasst Erschaffer des Mariposa-Botnets

Hacker 12 Millionen PCs hat das bekannte Botnet "Mariposa" zu Spitzenzeiten umfasst. Nachdem es vor vier Monaten in einer internationalen Operation ausgeschaltet werden konnte, hat man jetzt den Hauptverantwortlichen gefasst.

Laut mehreren Agenturberichten wurde der 23 Jahre alte Botherder mit dem Pseudonym "Iserdo" in Slowenien verhaftet. Laut FBI und anderen beteiligten Behörden soll er den Code für das Botnet geschrieben haben. Bereits bei der Aushebung von Mariposa im März hatte man in Spanien einen vermutlichen Verantwortlichen ermittelt.


Es wäre durchaus denkbar, dass in Zukunft noch weitere so genannte Herder, die Hirten des Botnets, gefasst werden. Die Zombie-PCs, die ein großes Netzwerk für allerlei illegale Machenschaften bilden, werden an zahlende Kriminelle vermietet. Damit verdient der Erschaffer sein Geld.

Neben zahlreichen Heim-PCs war Mariposa auch in großen Unternehmensnetzwerken installiert. Laut den Fahndern soll er in mehr als der Hälfte der im Fortune 1000 Index erfassten Firmen zu finden gewesen sein. Hinzu kommen noch mindestens 40 Banken. Allerdings wurde Mariposa nie für größere Aktionen eingesetzt. Stattdessen vergnügten sich kleinere Cyber-Kriminelle mit der geballten Rechenpower.
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Wo ein Botnet schließt, entstehen fünf neue....
 
@citrix: Beiseitgen muss man sie dennoch.
 
@citrix: ganz so schnell wachsen solche Botnetze nun auch nicht. Bei 12Mio Clients ist das schon sehr groß. Viele der Botnetze bestehen gerade mal aus ein paar hundert bis tausend Clients.
 
@Gothie: Genau. Vorallem muss man entsprechend bestrafen.
 
"Hinzu kommen noch mindestens 40 Banken." Das erspart dem User wenigstens die mühselige Eingabe seiner Daten auf Phisingseiten. Ich bin froh, dass die Banken die Verantwortung sowohl für das Geld als auch die elektronische Verwaltung so ernst nimmt und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben.


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