Verizon lässt Microsoft KIN-Handys zurücknehmen

Handys & Smartphones Nachdem Microsoft die Social-Networking- und Messaging-Handys seiner KIN-Serie bereits kurz nach ihrer Markteinführung aufgegeben hat, nimmt der Mobilfunkpartner Verizon die Geräte nun früher als gedacht aus dem Sortiment.

Wie 'Electronista' berichtet, hat Verizon Microsoft am Montag darüber in Kenntnis gesetzt, dass man alle bisher unverkauften KIN-Handys an die Redmonder zurückgeben will. Verizon hat zudem den Vertrieb der Geräte in seinen Einzelhandelsgeschäften und über die eigene Homepage gestoppt. Derzeit wird nur noch Zubehör angeboten.

Die Server-Dienste für die KIN-Telefone bleiben vorerst aktiv, es ist jedoch fraglich wie lange noch. Ursprünglich hatte Verizon angekündigt, die Messaging-Handys noch so lange zu vertreiben, bis die bestehenden Lagerbestände erschöpft sind. Microsoft hatte KIN nur sechs Wochen nach der Markteinführung für tot erklärt.

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Der Softwarekonzern begründete den Ausstieg mit dem Wunsch, sich voll auf die Entwicklung von Windows Phone 7 konzentrieren zu wollen. Die KIN-Handys sollten Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen, die Facebook, Twitter und SMS sehr aktiv nutzen. Ihr Funktionsumfang war gegenüber Smartphones reduziert, die Preise jedoch teilweise deutlich höher.
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Das 'Handy' war eh ein Schuss in den (Microsoft)Ofen :)
 
@jasepo: Naja, wenn man es sich mal anschaut: Die KIN-Serie war der offizielle Nachfolger der Sidekick-Serie. Und diese hat sich damals bombig in den USA verkauft. Daher war es vor Beginn eigentlich ein logischer Schritt und ne gute Investition.... die dummerweise nach Release voll in die Hose gegangen ist.
 
@Slurp: Die Sidekicks Geräte wurden aber NICHT von MS entwickelt, sondern von Danger Inc. Das dann erst 2008 von den Redmondern übernommen wurde. Nach dem Kauf hat MS einfach nur sein Logo drübergeklatscht. KIN wurde dann von MS entwickelt, das Ergebniss siehst du ja jetzt.
 
Die Schuld am Ausbleiben des Erfolges lag weniger an den Geräten von Microsoft sonder eher den überzogen hohen Vertragsgebühren. 30$ monatlich sind für die Zielgruppe einfach zu hoch.
 
Schade um die Rohstoffe. Wieviele Kinder wohl im Bergwerk vergiftet wurden.


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