40% Umsatzplus: AMD setzt positive Entwicklung fort

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller AMD konnte sich in seinem zweiten Geschäftsquartal zumindest im Tagesgeschäft in der Gewinnzone behaupten. Die Grundlage dafür bildete ein starkes Wachstum des Umsatzes. Wie das Unternehmen mitteilte, lagen die Einnahmen in den letzten drei Monaten bei 1,65 Milliarden Dollar. Dem steht aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Wert von 1,18 Milliarden Dollar gegenüber. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 43 Millionen Dollar.

Dabei führten allerdings Investitionen in den Rückkauf von Aktien zu der roten Zahl. Ohne diese Sonderausgabe erreichte AMD einen Gewinn von 83 Millionen Dollar oder 11 Cent je Aktie. Das übersteigt die Analystenprognosen von 6 Cent je Aktie deutlich. Im Vorjahr wies AMD noch einen Verlust von 330 Millionen Dollar aus.

Den Angaben zufolge verzeichnet AMD ein anhaltend gutes Wachstum seiner Verkäufe. Dieses hatte im ersten Quartal zum ersten Mal seit langer Zeit dazu geführt, dass AMD Gewinne ausweisen konnte. Allerdings stiegen zuletzt auch die Ausgaben, da sowohl die Entwicklung als auch die Herstellung neuer Prozessormodelle einen höheren Aufwand erfordert.

Allerdings blickt das Management derzeit optimistisch in die Zukunft. Immerhin haben mehrere Kunden angekündigt, zukünftig mehr Rechner mit AMD-Chips in ihre Produktpalette aufzunehmen. Mit Sony wurde außerdem ein neuer großer Abnehmer gewonnen.
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