EU & IBM: Tool soll Lücken in großen Netzen beheben

Recht, Politik & EU Die Europäische Union (EU) arbeitet mit dem IT-Konzern IBM an einer neuen Software, die kritische Infrastrukturen sicherer gegen Angriffe über das Internet machen soll. Das Projekt trägt den Namen "PINCETTE". Das daraus entstehende Produkt wird in bestehende Netze, über die Infrastrukturen zur Strom- und Wasserversorgung kontrolliert werden, eingebunden und soll dort selbst kleinere Fehlerquellen finden.

Dazu wird es mit verschiedenen Test- und Diagnose-Tools ausgestattet. Standard-Fehler in der Betriebs-Software der Netzwerke soll PINCETTE sogar eigenständig beheben. Weiterhin ist es eine Aufgabe der Software, das Einspielen von Updates zu steuern und bereits im Vorfeld zu prüfen, ob auch keine Inkompatibilitäten entstehen.

Das Projekt wird zwar federführend von der EU und IBM vorangebracht, aber auch einige andere Firmen sind beteiligt. So etwa ABB, von dem die Software für die größten Stromnetze Europas stammt. Weiterhin ist die finnische VTT mit von der Partie, die Überwachungssysteme für Atomreaktoren liefert. Hinzu kommt IAI aus Israel von dem beispielsweise Dronen stammen, die eigenständig Patrouillen fliegen und Waldbrände melden oder vermisste Personen suchen können.

PINCETTE wird nach Angaben der beteiligten Partner vorerst geschlossen entwickelt. Nach der Fertigstellung ist aber die Bereitstellung als Open Source-Projekt geplant, damit auch Betreiber anderer Infrastrukturen von den technologischen Entwicklungen profitieren können.
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