Street View: Entschuldigung von Google in Australien

Recht, Politik & EU Bei den Kamerafahrten im Rahmen des Street View-Projekts hat der Internetkonzern Google auch in Australien gegen die dort gültigen Gesetze verstoßen. Dies teilte die amtierende Datenschutzbeauftragte Karen Curtis kürzlich mit. In ihren Augen handelt es sich um eine ernsthafte Angelegenheit, wenn es um das Sammeln von persönlichen Daten geht. Vernünftigerweise sollen Australier annehmen können, dass eine Kommunikation im privaten Umfeld auch privat bleibt, sagte sie.

Strafen wurden gegen Google in Australien nicht verhängt. Trotzdem forderte man eine offizielle Entschuldigung für die angesprochene Datensammlung. Darauf hat Google prompt reagiert und eine solche über das australische Blog veröffentlicht.

Wie der Google-Manager Alan Eustace zu verstehen gibt, hat sein Unternehmen bei der Erfassung von persönlichen Daten aus den WLAN-Netzwerken der Bürger einen Fehler begangen. Dafür will er sich im Namen von Google aufrichtig entschuldigen. In Zukunft werden alle Aktivitäten im Rahme von Street View einer Datenschutzprüfung unterzogen, heißt es.

Die zugehörigen Ermittlungen gegen Google liefen im Juni dieses Jahres in Australien an. Auf diese Weise reagierte man auf zahlreiche eingegangene Beschwerden, teilte der Generalstaatsanwalt Robert McClelland damals mit.
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