Tim O’Reilly: Microsoft ist bei jungen Entwicklern out

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft könnte nicht in erster Linie Schwierigkeiten bekommen, weil er an wichtigen Zukunftsmärkten wie etwa im Smartphone-Bereich hinterher hinkt. Ein fundamentaleres Problem sei das zunehmende Desinteresse von Entwicklern. Diese Einschätzung vertrat der bekannte IT-Verlags-Gründer Tim O’Reilly gegenüber der 'New York Times'. Dies gelte dabei gleich auf zwei sehr wichtigen Ebenen.

So würden die Studenten in den Informatik-Insituten heute vor allem an freien und offenen Plattformen ausgebildet. Dadurch versuchen sie, auch in ihrem späteren Job ähnliche Arbeitsbedingungen zu haben. Microsoft ist somit nicht mehr der Arbeitgeber erster Wahl und wird so nach O’Reillys Meinung Schwierigkeiten haben, weiterhin die Spitzen-Absolventen in die eigene Belegschaft zu integrieren.

Aber auch bei externen Programmierern, die die jeweiligen Plattformen mit ihren Anwendungen für größere Nutzergruppen interessant machen, steht Microsoft nicht besonders gut da. "Microsoft ist vollkommen vom Radar der coolen, hippen und vorwärtstreibenden Software-Entwickler verschwunden", sagte der Verlagsgründer.

Aber auch beim Durchschnittsentwickler lasse sich eine solche Entwicklung feststellen. "Für Programmierer ist Mobile derzeit das Angesagte, und hier gibt es nur zwei Plattformen, die wirklich von Bedeutung sind - Apple und Android", führte O’Reilly aus.
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