US-Armee klagt Wikileaks-Informanten an

Recht, Politik & EU Der Informant der Whistleblower-Plattform Wikileaks, der Videomaterial über einen Hubschrauberangriff der US-Streitkräfte auf Zivilisten im Irak weitergeleitet hat, wird jetzt in den Vereinigten Staaten angeklagt. Laut einem Bericht des Magazins 'Wired' wird dem 22-jährigen Geheimdienstanalysten vorgeworfen, vertrauliche Daten auf seinem Computer gespeichert zu haben. Zudem soll er unbefugt Software auf einem Computersystem für geheime Aktionen installiert haben. Zu den Vorwürfen gehört auch Spionage.

Die Weitergabe des Videos an Wikileaks wird von der US-Armee als Spionage betrachtet. Insgesamt soll er gegen acht Bundesgesetze verstoßen haben. Bereits im Mai wurde der Mann festgenommen. Man wurde auf ihn aufmerksam, als er sich gegenüber dem Computerexperten Adrian Lamo mit der Weitergabe des Videos an Wikileaks gebrüstet hat.

Wikileaks will die Quelle weiterhin schützen. Man hat nach eigenen Angaben drei Anwälte engagiert, die den Geheimdienstanalysten verteidigen sollen. Er war in Bagdad stationiert und wurde auch dort festgenommen.
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